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Väter spielen mit mehr Körpereinsatz
und gehen mehr an die Grenzen bisheriger [körperlicher] Fähigkeiten
· reden weniger mit Ihren Kindern
· stellen das Kind eher vor neue Herausforderungen (Risiko)
· helfen über das treue Scheitern hinweg [Geduld, Ausdauer, Beharrlichkeit, Entschiedenheit, Entschlossenheit, Tatkraft, Zähigkeit, Standfestigkeit, Nachhaltigkeit]
· …[ Liste soll noch ergänzt werden - Anregungen gerne an mailto:Koeverden@IKST.de?subject=Zu Ihrer Internetseite bevatern.de ]
Verantwortung
Aus bemutternder Perspektive
provozieren gerade die [positiven!] bevaternden Eigenschaften Vorwürfe
mangelnder Verantwortung.
Das ist wie bei Sonnenschein zu beklagen, dass es hell ist - da führt kein Weg
vorbei.
Hier ist es für den jungen Vater wichtig, sich ‑ dem Kind zuliebe (!) ‑ nicht
verdrängen zu lassen
ohne der Mutter weh zu tun, die vielleicht an Ihrer persönlichen Vaterbeziehung
krankt.
Zurückweisung
Die treue Hinwendung des kleinen
Kindes zur Mutter ist natürlich: das kleine Kind war und ist direkt von der
Mutter abhängig.
Wenn die Mama immer die "Nr. 1" ist, kann das sehr schnell beim Vater
das Gefühl von Zurückweisung erzeugen. Das ist verständlich, gerade wenn sich
der Vater sehr engagiert. Doch die Zeit von Papa kommt, wenn das Kind älter
wird (ca. ab 3 Jahre zunehmend bis zur Pubertät).
Wenn es dem jungen Vater zu weh tut, muss er sich ‑ dem Kind
zuliebe (!) ‑ mit sich selber beschäftigen und sich mit
seinem Kind im Mann befassen.
Wenn es regnet, muss es irgendwo Wolken geben - da führt kein Weg vorbei.
Hier hilft der ehrliche Austausch mit anderen Vätern, und wem mehr an sich
selbst liegt, die mutige Teilnahme an einer Männergruppe.
Aufgabenteilung
Papa kann es kaum glauben: er spielt
mit einem glücklichen Kind, doch sobald die Mutter in Reichweite kommt, stürmt
das Kind weinend zur Mama und schreit nach trinken und essen. Hier ist Gelassenheit angesagt - höchstens etwas
Selbstkritik, wenn der junge Herr Papa trinken und essen tatsächlich ganz
vergessen haben sollte.
Hier warte ich noch auf die
wissenschaftliche Erklärung. Solange erst mal ganz unwissenschaftlich: die
primären Bedürfnisse des Kindes sind zunächst wie fest verdrahtet mit dem
Anblick der Mutter. Das Kind war tatsächlich glücklich mit Papa. Und beim
Anblick der Mutter werden plötzlich die bislang niedrigeren existenziellen
Bedürfnisse an die Oberfläche gerissen.
Hier helfen einfache Absprachen mit der Mutter: Grenzen setzen und einhalten.
Auch hiervon profitiert das Kind und lernt fürs Leben.
Gelingt das nicht, gibt es Familienberatung. Die Krankenkasse zahlt das jedoch
nicht und umsonst ist nicht unbedingt gut.
Mehr zu Vätern (Links)
Neue Seite von April 2008 in Entstehung…
Stand: 29.04.2008 ● http://www.bevatern.de ●
http://www.ikst.de/bevatern ● http://www.Vaeter-Mainz.de
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